Direkt zum Inhalt

Brunnenbauerschule

Den Zugang zu sauberem Wasser verbessern und junges Unternehmertum stärken.

In vielen Regionen Sierra Leones gibt es keine sichere und saubere Trinkwasserversorgung. Mit Hilfe dieses Projekts werden junge Sierra Leonis zu selbstständigen Brunnenbauern ausgebildet, die in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig die Wasser-Infrastruktur des Landes verbessern.

Brunnenbauerschule: Den Zugang zu sauberem Wasser verbessern und junges Unternehmertum stärken

Von Vorbildern lernen

Das Projekt der Brunnenbauerschule wurde durch den Verein E.M.A.S.-International e. V. ins Leben gerufen, der dieses Konzept bereits in Bolivien mit großem Erfolg umsetzen konnte. Es wird gemeinsam mit der Deutschen Welthungerhilfe e. V. in Sierra Leone durchgeführt. 

Brunnebauerschule

Brunnebauerschule

Erfolgreiche Ausbildung mit Multiplikatoreneffekt

Das Projekt sieht vor, junge Sierra Leonis für den Bau von Kleinbrunnen auszubilden. Diese Brunnen werden in der Regel im Auftrag von einzelnen privaten Haushalten errichtet, wodurch viele Menschen mit sauberem Trinkwasser zu günstigen Preisen versorgt werden. Die Haushalte, welche die Brunnen bezahlen, sind danach auch für deren Pflege verantwortlich. Die jungen Brunnenbauer können sich durch die Ausbildung eine weitere Einnahmequelle oder sogar einen selbständigen Lebenserwerb schaffen. Neben der Brunnenbauer-Ausbildung erlernen die Auszubildenden auch kaufmännische Grundlagen: Buchhaltung, Marketing, Verwaltung und Vertrieb. Aber auch im Bereich der „unternehmerischen Selbstständigkeit“ erhalten die Teilnehmer eine Grundausbildung durch die Schule. Bis Mitte des Jahres 2019 konnten im Trainingscenter insgesamt 250 Techniker geschult und in Sierra Leone insgesamt etwa 1.000 Brunnen gebohrt werden. So wird eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der jungen Auszubildenden mit Multiplikatoreneffekt gewährleistet.

Zur Übersicht back